Wir zum Mindestlohn
Mönchengladbach. In verschiedenen Pressemitteilungen der vergangenen Tage war zu hören, dass die regierenden Parteien, federführend die CDU, die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes prüfen will. Es war auch die Rede davon, die FDP würde dies mittragen.
Der Generalsekretär der FDP, CHRISTIAN LINDNER, hat dies in einer Pressekonferenz am gestrigen Nachmittag entkräftet und möchte am Koalitionsvertrag festhalten und macht damit klar, das ein Mindestlohn für FDP nicht in Frage kommt.
Wir Junge Liberale Mönchengladbach unterstützen diesen klaren Kurs; dazu unser stellvertretender Kreisvorsitzender BENEDIKT STEFFENS.
„Wer glaubt, dass es durch Mindestlöhne zu einer Lösung des eigentlichen Problems kommt, glaubt auch, dass LUDWIG ERHARD mit WALTER ULBRICHT verwandt war.
Die Problematik, dass Mitbürger von dem Verdienst ihrer Arbeit nicht den Lebensunterhalt bestreiten können, lässt sich überwiegend bei gering Qualifizierten und geringfügig Beschäftigten finden.
Auf dem Arbeitsmarkt gilt genau wie auf anderen Märkten der Nachfrage- und Angebotsmechanismus. Der Wert der Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt wird über den Preis bzw. des Lohnes definiert. Der Bürger muss - genau wie ein Unternehmer - auf die Nachfrage bzw. das Angebot reagieren und sich ggf. spezialisieren und für bestimmte Berufe qualifizieren.
Eine Einmischung des Staates bzw. der Politik in Form eines Mindestlohnes kommt einer Preisfestsetzung gleich.“
Das Problem würde man in unseren Augen nur mit Hilfe des liberalen Mindesteinkommen lösen können. Bei diesem Mindesteinkommen sprechen wir von einem Steuer-Transfer-System, in dem es nur noch eine Verwaltungsstelle in Form des Finanzamtes gäbe.
Es setzt das Leistungsprinzip im Niedriglohnsektor wieder in Kraft: „Derjenige, der arbeitet, bekommt spürbar mehr als derjenige, der nicht arbeitet. Es wirkt aktivierend durch einen gleitenden und lohnenden Übergang in die Erwerbstätigkeit.“
















