Was ist Liberalismus ?
Wenn man sich zu Anfang mit den Jugendorganisationen befasst, ist man immer auf der Suche nach seinem persönlichen Interessen. Was ist der Liberalismus ? Wofür stehen wir ?
Wichtige Theoretiker, aus deren Konzepten der Liberalismus seit Ende des 18. Jahrhunderts seine politischen Forderungen ableitet, sind Thomas Hobbes, John Locke, Charles de Montesquieu, Adam Smith, Immanuel Kant, Jeremy Bentham, John Stuart Mill, Alexis de Tocqueville, im 20. Jahrhundert Friedrich August von Hayek, John Rawls, James Buchanan und Robert Nozick.
Die wichtigsten Prinzipien des Liberalismus sind das Recht auf Selbstbestimmung, die Freiheit gegenüber dem Staat und die Beschränkung politischer Macht sowie die Selbstregulierung der Wirtschaft auf der Basis des Privateigentums.
Ausgehend von dem in der Aufklärung prominenten Konzept des Individualismus entfalteten die liberalen Theoretiker die grundlegenden Ordnungsvorstellungen der modernen liberalen Demokratie: Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Wahlen, das Repräsentationsprinzip,Religionsfreiheit, Toleranz und das Rechtsstaatsprinzip.
Als zentrale ökonomische Prinzipien entstanden die Idee von der Vertragsfreiheit, des freien Marktes, der Freihandel und der freie Wettbewerb.
Träger des Verlangens nach solcher politischer Veränderung und damit z.B. des Aufhebens der noch bestehenden feudalen Einschränkungen wird zunächst das aufstrebende Bürgertum, welches sich zuerst in England entwickelt. Dort durch die Glorious Revolution und in den USA durch die Bill of Rights und die amerikanische Unabhängigkeitserklärung werden die liberalen Ideen als Erstes umgesetzt.
Die Verelendung großer Bevölkerungsschichten im Zuge der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert stellt den Liberalismus vor große Probleme und führt zur Entwicklung der Strömung des Sozialliberalismus (John Stuart Mill, in Deutschland Friedrich Naumann, gegenwärtig John Rawls). In der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Neoliberalismus bzw. Ordoliberalismus (Walter Eucken, Ludwig Erhard), der einen Ordnungsrahmen für die Wirtschaft sowie sozialstaatliche Eingriffe fordert und das Konzept der Sozialen Marktwirtschaftentwickelte.
Wir wollen keine Anarchie oder puren Egoismus aber wir wollen auch keinen Egalitarismus. Jeder Mensch muss und sollte aus freien Stücken handeln und sich so in seiner Persönlichkeit frei entfalten dürfen, jedoch ohne anderen zu schaden. Verantwortungsbewusst und für neue Dinge offen stellen wir Jung Liberalen uns der Zukunft. Wir sind die Zukunft des Liberalismus des 21 Jahrhunderts.
















